Was genau versteckt sich in meinem Fotorucksack?

In diesem Beitrag geht es noch nicht darum, wieso ich mich ausgerechnet für Sony entschieden habe oder von welchem Hersteller mein Zubehör stammt, sondern welches Equipment ich eigentlich besitze und wofür ich es nutze. Auch meine Meinung zur Kamera, den Objektiven usw. folgt in einem separaten Bericht.

Beginnen wir mit der Kamera und den Objektiven.

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Ich arbeite aktuell mit einer spiegellosen Vollformat-Systemkamera, genauer gesagt der Sony A7II. Was auf dem Foto nicht sofort ersichtlich ist: an dem Kamerabody befindet sich ein Batteriegriff.
Gerade die Systemkameras sind nicht unbedingt für Ihre unendliche Akkulaufzeit bekannt, sodass der Batteriegriff mittlerweile mein treuer Begleiter ist, da ich so permanent 2 Akkus nutzen kann. Wenn der erste alle ist wird automatisch auf den 2. umgeschaltet.

Da der Batteriegriff auch gleichzeitig ein Hochformatgriff ist, bietet er mir im Hochformat zudem eine deutlich bessere Haptik. Nicht zuletzt durch die zusätzlichen Bedienelemente am Griff (Auslöser, Stellräder für Blende und Verschlusszeit sowie weitere Tasten, die ich mir individuell belegen kann).
Im Querformat deaktiviere ich diese Funktionen jedoch, da ich andernfalls häufig unbeabsichtigt an die Knöpfe komme.

Hier sieht man es etwas besser:

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Zu Beginn war der Griff, der die Kamera natürlich nochmal deutlich größer und schwerer macht, extrem gewöhnungsbedürftig. Doch bereits nach kurzer Zeit habe ich besonders den „Luxus“ der doppelten Akkulaufzeit so sehr genossen, dass ich ihn seither nicht mehr abmontiert habe.

Was Ihr auf dem obersten Bild ebenfalls sehen könnt: ich besitze 3 verschiedene Objektive.

  1. 16-35mm / durchgängigen Blende 4.

    Dieses Objektiv ist bei mir in 90% der Fälle im Einsatz, weil es durch seine 16mm mein weitwinkligstes Objektiv und für die Landschaftsfotografie damit wie geschaffen ist. Die Blende 4 ist nicht perfekt, aber für die allermeisten Situationen völlig ausreichend. Lediglich bei der Astrofotografie könnte es natürlich gerne noch lichtstärker sein.
    Ich stand damals vor der Frage mir entweder ein weitwinkliges Zoom-Objektiv zu kaufen und dafür auf ein wenig Lichtstärke zu verzichten, oder eine 18mm Festbrennweite, dafür aber mit einer Blende von 2.8.
    Mir persönlich war die Flexibilität durch einen Zoom-Bereich wichtiger und ich bin bis heute sehr froh über diese Entscheidung.
    Natürlich gibt es auch ein 16-35mm Objektiv mit einer 2.8er Blende, dieses hätte aber mein Budget gesprengt.

  2. 24-70mm / durchgängigen Blende 4.

    Welcher Fotograf besitzt es nicht? Das „Immerdrauf“-Objektiv.
    Ja, ehrlich gesagt verfehlt es bei mir die Definition von „Immerdrauf“, da den absoluten Löwenanteil wie gesagt das 16-35mm ausmacht. Allerdings bietet es den perfekten Brennweitenbereich, wenn man sich für 1 Objektiv entscheiden muss und flexibel sein möchte. Egal ob Portrait-, Street- oder auch Landschaftsfotografie. Gerade im Urlaub möchte ich dieses Objektiv ungerne missen. Mit 24mm leicht weitwinklig, mit 70mm ein leichtes Tele und dazwischen super für Portraits geeignet. Auch hier gilt wieder: 2.8er Blende wäre natürlich toller als Blende 4 (gerade für das Freistellen bei Portraits), aber eben auch 1500€ teurer. 😉

  3. 55mm Festbrennweite / durchgängige Blende 1.8.

    Mein Fokus liegt zugegebenermaßen nicht auf der Portraitfotografie, wofür dieses Objektiv ja geschaffen wurde, ABER WENN, dann liebe ich es! Ohne meinem späteren Review zu viel vorweg zu nehmen: es ist der Knaller!
    Eine sehr schöne Brennweite, wenn man nicht nur im Freien, sondern auch in geschlossenen Räumen fotografieren möchte, da man sich nicht zu weit von der anderen Person entfernen muss. Die 1.8er Blende bietet nicht nur ein tolles Freistellungspotenzial und ein schönes Bokeh, sondern auch gute Ergebnisse bei etwas schlechteren Lichtbedingungen wie z.B. Kunstlicht in geschlossenen Räumen.

Auf meinem Wunschzettel stehen natürlich noch weitere tolle Objektive, allerdings bin ich mit dieser Kombi bisher sehr gut ausgekommen. Zur Abrundung in den Tele-Bereich wird als nächstes dann erstmal ein 70-200mm folgen.

Kommen wir zum Zubehör:

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Für mich ebenfalls ein „Must-Have“ in der Landschaftsfotografie: Filter.
Wie Ihr seht nutze ich mittlerweile keine Schraubfilter mehr, sondern Steckfilter.
Der kleine Schraubfilter ist noch aus meinem alten Equipment übrig geblieben, der große Schraubfilter ist ein Pol-Filter, der zum Steckfiltersystem gehört.

Auf dem Foto seht Ihr 2 ND Filter mit unterschiedlichen Stärken (ND64 und ND1000) um Langzeitbelichtungen am Tag zu ermöglichen, einen Grauverlaufsfilter (GND 0.9 mit weichem Übergang) um die Helligkeitsunterschiede zwischen Landschaft und Himmel auszugleichen, sowie einen Pol-Filter. Diesen setzt man z.B. ein um Spiegelungen und Reflexionen im Motiv zu unterdrücken.

Die Filter werden ganz einfach in den Filterhalter (ebenfalls im Bild) eingeschoben bzw. der Pol-Filter eingeschraubt. Da ich dieses System auf 2 verschiedenen Objektiven nutze, die unterschiedliche Filterdurchmesser haben, habe ich 2 Adapter für den Filterhalter (67mm und 72mm).

Hinzu kommen dann noch ein Fernauslöser sowie diverse Kleinteile:

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Ich besitze insgesamt 4 Akkus – übrigens davon nur 1 Original Akku, eine Schnellwechselplatte für mein Stativ (das Stativ habe ich nicht mit auf den Bildern, aber es ist natürlich im Dauereinsatz), 2 Speicherkarten, einen Deckel für den Kamerasensor (falls ich sie mal ohne Objektiv transportiere) und das Reinigungswerkzeug.

Und so sieht das ganze dann aus, wenn ich unterwegs bin:

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Wie immer gilt: bei Fragen schreibt mir gerne jederzeit.

Genießt noch den Sonntag Abend!
Liebe Grüße
Laura

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